Ankunft in Brynfurt

Erschöpft kommst du am Abend des letzten Tages der dritten Woche an.

Immerhin ist dir nach der Begegnung mit dem Gründler nichts Aufregendes mehr geschehen. Nur ein Händler ist mit seinem Karren an dir vorbeigezogen und hat dich einen Tag lang mitgenommen.

Nach weiteren vier Tagen erreichst du dein Ziel.

Irgendwo soll hier eine Schenke stehen. Aethel hat dir gesagt, du sollst dem Besitzer das Pferd geben. Dann kann der nächste Reisende das Tier wieder mitnehmen zur Taverne.

Brynfurt ist ein kleines Dorf. Es dauert lediglich eine Stunde, einmal komplett hindurchzulaufen. Weit außen scheinen noch ein oder zwei Höfe zu stehen.

In der Mitte des Dorfes stößt du auf eine Ruine. Verkohlte Balken wurden ordentlich auf der Seite gestapelt.

„Die Schenke“, ertönt eine Stimme neben dir.

Du blickst zur Seite. Neben dir steht eine ältere Frau. Weiße Strähnen blitzen unter einem graublauen Tuch hervor. Blaue Augen blicken scharf inmitten von reichlich Falten. Sie mustert dich.

Du versuchst es mit einem Lächeln.

Sie nickt.

„Ist ein halbes Jahr her. Und nun fragst du dich, wo du ein Bett für die Nacht herbekommen sollst, wenn das Gasthaus nicht mehr steht.“

„Nein, natürlich nicht. Ich bin auch nicht auf den Kopf gefallen. Ein Reisender, der abends ankommt. Was sollte der schon wollen!“

Ihre Augen funkeln.

Die Alte lächelt.

„Such es dir aus: Bei mir kannst du schlafen, oder bei Stephen, das ist einer der Bauern.“

Manchmal ist es wichtig, eine Erinnerung daran zu haben, was man erlebt hat, wo man gewesen ist und was man entdeckt hat.
Hier findest du dein Reisetagebuch.
Möge es dir dabei helfen, den Überblick zu behalten und die Orte wiederzufinden, an die du gereist bist.

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