Am Fluss

Ein neuer Morgen bricht an. Ruckartig setzt du dich auf. Was war das? Doch was immer dich erschreckt hat, du kannst nichts sehen. Die Sonne scheint aufs Lager, bricht durch den ersten Morgennebel.

Keine Fußspuren.

Dein Schlaf war zwar unruhig statt tief, aber dennoch siehst du in deinen Sachen nach, ob noch alles da ist.

Du schüttelst über dich selbst den Kopf.

„Ein Wald voller Räuber. Und du legst dich hier hin und schläfst einfach.“

Du schnappst dir deinen Proviant. Zum Glück konntest du deinen Schlauch im Dorf auffüllen und auch wenn das Brot langsam knapp wird, noch ist etwas da.

Nach einem Frühstück packst du dir den Rucksack und ziehst los in Richtung Westen, wo der schmale Pfad weitergeht, dem du gestern gefolgt bist. Stellenweise ist er sehr dicht bewachsen.

Nach geraumer Zeit wird der Weg breiter, der Wald öffnet sich wieder etwas und du hörst das leise Gurgeln eines Flusses. Nicht lang danach findest du das Wasser, das dich schon von weitem gerufen hat. Du hältst inne und schaust dich um.

Der Fluss ist schmal und an der Stelle, an die dich der Weg führt, nicht tief. Du könntest hindurch waten, aber dein Blick bleibt an Fußspuren hängen.

Menschen und daneben ziemlich große Spuren, die einem Hund gehören könnten. Du lauschst, aber außer dem Fluss ist nichts zu hören.

Folge den Spuren

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